Familienhotel in Hamburg

Einfamilienhaus in Hamburg

Hamburger Hotel- und Unterhaltungsriesen haben sich für das neue Familienhotel zusammengeschlossen. Die Hafencity Hamburg Neues Hotel bietet ein Wohnzimmer mit Bushaltestelle. Was ist das Hotel Winkler in Bozen in Südtirol?

Das neue Hotel "Pier Three" in der HafenCity bietet Abwechslung für Jung und Alt.

Der Dachcampingplatz mit Caravans für die Nacht, ein Kinosaal mit Liegestühlen und eine ganze Ebene als Spielparadies für die Kinder - all das soll im neuen Hotel "Pier Drei" in der HafenCity geschaffen werden und für frische Luft im Quartier sorgen. Hamburgs Hotel- und Unterhaltungsriesen haben sich für das neue Familienhotel zusammengeschlossen.

Keine gewöhnliche Hotelanlage, sondern ein großer Spielplatz für Jung und Alt: So präsentieren die Veranstalter ihr neues Haus "Pier Three", das in diesem Jahr eröffnet wird. Sie soll nicht nur ein Haus sein, sondern auch mehr als 200 vermietete Wohnungen sollen in das 120-Millionen-Euro-Projekt einfließen. Außer Gerrit und Frederik Braun und ihrem Schwager Sebastian Drechsler ("Miniatur Wunderland") sind auch Norbert Aust (Schmidt's Tivoli, Schmidt-Theater) und Hotelier Kai Hollmann ("25 Stunden") an Board.

"Wir alle teilen die Vorliebe für besondere Orte und kreative Spiele", sagt Frederik Braun. "Das Haus soll Hamburgs neuer Wohnraum werden. Die HafenCity ist den Hamburgern noch nicht ganz in den Sinn gekommen", sagt Kai Hollmann.

Miniaturwunderland baut in der Hafencity Hamburg ein Haus.

Das " Hafencity-Theater " mit Zeltdach, Spielplatz und Bühne will ein ganz spezielles Haus sein - genau wie die Menschen dahinter. Es sollen sowohl Hamburgs als auch der Gast angefragt werden. Man muss sich die Vorbereitung des "Pierdrei" so vorstellen: Die Schöpfer des Besuchermagnets Miniatur-Wunderland, die Gebrüder Frederik und Gerrit Braun sowie Sebastian Drechsler, der Begründer des wohl berühmtesten privaten Theaters Deutschlands, Schmidt Theatergründer Norbert Aust, und der preisgekrönte Hoteliers aus Hamburg, Karl Hollmann, runden das Programm ab.

Keiner der drei sei daran interessiert, das x-te Haus in Hamburg zu errichten. Das Ergebnis ist die Vorstellung eines Hotels, das nicht nur Gäste aus dem Ausland, sondern auch Bewohner Hamburgs, insbesondere der HafenCity, anzieht. Da allein die Familie Österreich, Braun und Hollmann 18 Jahre alt sind und aus schmerzhafter Praxis wissen, dass ein Platz nur dann wirklich großartig ist, wenn alle Familienangehörigen auf ihre Rechnung kommen, wurden die Belange der Nachkommen besonders beachtet.

Das " Peerdrei " versteht sich jedoch nicht als Familienhotel, denn auch hier sollten Gewerbetreibende sich einfinden. "Wir wollen, dass das Gebäude ein Ort ist, an dem sich jeder auf seine Art zurückzieht ", resümiert er. Die Gebrüder Braun und Norbert Aust vermieten die Bereiche des U-förmigen Gebäudes am Rande des Sandtorkais an der Singaporestraße.

Es begann, als Norbert Aust und die Gebrüder Braun ein "Besucherhaus" errichteten. "Um ehrlich zu sein, haben wir es mit einer verrückten Blauäugigkeit angepackt, und es war gerade mal eben der Künstler selbst, der es zu einer kreativen Ernsthaftigkeit gemacht hat", erzählt Frederik Braun vom ersten Zusammentreffen mit dem Vordenker.

Sie wollten, dass er ihnen beibringt, wie man ein Hotelzimmer baut. Am Ende eines Kochabends stellten das Aust und Braun noch ein paar weitere Anfragen, zuletzt: "Warum kommst du nicht alleine rein? Das ist ein Haus, das sowohl für die Besucher als auch für die Umgebung Spaß macht", sagt Kai Hollmann.

So ist der "Pierdrei" auch die erste Bühne des Stadtteils. Eine extralange Bank soll im Haus selbst installiert werden, eine fahrbare Espresso-Maschine steht zur Verfügung und die gängigen Zeitungen sollen als Lesekopien zur Verfügung stehen. "Man kann die Hoffnung nicht in Ziffern ausdrücken", antwortete Gerrit Braun kurz.

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