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Sternschnuppe im Monat Juli - die Perser

Jedes Jahr, in den Abenden um den 11. September, können wir die Shooting Stars bestaunen, die uns der reichhaltige Meteorstrahl der Persiden bringt. Meteore, im allgemeinen auch Sternenschuppen genannt, sind keine vom Himmel gefallenen Gestirne - auch wenn es so aussähe. Die Staubpartikel haben sich längst vom Kometenkern gelöst und sich dann nach und nach auf der Umlaufbahn des Schwanzsterns ausbreitet.

Bei ihrem glühenden Gang durch die Atmosphäre der Erde treten leuchtende Phänomene auf, die technisch als Meteoriten bekannt sind: Ein Meteoritenstrom. Ein Meteoroid ist ein Stück Staub oder Gestein, bevor es in die Atmosphäre gelangt. Solch ein Vorgang wird durch einen äußerst lichtstarken Wetterfrosch enthüllt: einen sogenannten Feuerball mit einer Spuren, der wie eine Rauchwolke am Firmament aussieht und für viele Augenblicke leuchten kann.

Herkömmliche Shooting Stars lassen jedoch keine Meteorite zurück, da die Teilchen bereits in 80 bis 100 Kilometer Höhe hoch über unseren Häuptern verbrennen. Auch gibt es Messgeräte, denen kein elektrischer Anschluss zugeordnet werden kann. Beim Meteoritenschauer wie bei den Persiden kommen jedoch alle Lichtspuren aus der gleichen Himmelsrichtung.

Die Meteoriten eines Baches kommen wie herabfallende Flocken, die man rasch mit dem Wagen passiert, von einem gewöhnlichen Strahlungspunkt. Diese Fluchtpunkte werden auch als Bogenmaß oder Bogenmaß bezeichne. Beim Perseidenstrom befindet er sich im Konstellation Perseus, das diesem Meteoritenstrom seinen Name gibt. Jedoch sind die Perser viel bequemer als ein Schneesturm.

Diese Meteoriten kommen natürlich nicht wirklich aus dem Konstellationssymbol Perseus - es scheint uns irdischen Beobachtern nur so. Das von den Shooting Stars der Persiden produzierte Teilchen stammt vom periodisch auftretenden Comet 109 P/Swift-Tuttle, den die amerikanischen Astronomen Lewis Swifts und Horace Parnell Tuttle im Jahre 1862 eigenständig aufspürten.

Dadurch entsteht der Gas- oder Staubschwanz des Cometen. In den vergangenen Jahrtausenden haben sich viele Staubpartikel vom Kometenkern des Swift-Tuttle getrennt und auf seiner Umlaufbahn ausbreitet. Mit einer beachtlichen Umlaufgeschwindigkeit von etwa 30 Stundenkilometern (etwa 100.000 Stundenkilometer) bewegt sich die Welt auch um die Sun.

Jährlich, in den Tagen um den 11. September, durchquert unser Planeten die Umlaufbahn von Swift-Tuttle und seiner Partikelnebel. Die Staubpartikel gelangen mit einer relativen Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in unsere Luft - rund 200.000 km/h. Viele Staubpartikel haben sich bereits weit von der Umlaufbahn des Planeten entfernt, so dass wir noch einige Tage vor und nach der höchsten Belastung zahlreiche Durchhaltevermögen haben.

Einige können bis zu zwei Monate vor und nach dem Mittagessen beobachtet werden. Wieviele Meteoriten kann ich mir ansehen? Wenn der Bogenmaß im Scheitelpunkt wäre und wir den ganzen Sternenhimmel betrachten würden, dann würden wir einen Stundensatz von der Grösse des ZHR errechnen. Außerdem sollte der Sternenhimmel vollkommen verdunkelt sein, d.h. ohne störende Mond- oder Kunstlicht.

Bei den Persern wären dann etwa 100 Shooting Stars pro Std. ersichtlich. Die ZHR hat jedoch nicht immer viel mit den Meteoriten gemeinsam, die ein einzelner Mensch unter Realbedingungen sieht, denn oft ist die Strahlung nicht hoch über dem Himmel, so dass ein großer Teil der Meteoriten uns entweicht.

Eine Anleitung für solche systematische Betrachtungen finden Sie im Arbeitkreis Metteore e. V. unter www.meteoros.de. Der Dauerstrom hat in den letzten Jahren immer ein Maximum von 100 bis 150 Meteoriten pro Stunde erreicht. Weil wir sie dieses Mal fast exakt beim Neumond-Termin sehen können und die Strahlung in den frühen Morgenstunden sogar in der Höhe ist, kann eine kleine Beobachtergruppe damit rechnen, zusammen etwa so viele Meteoriten pro Stunde anzumelden, wie der ZHR versprochen hat.

Sogar unter idealen Umständen kann er 50 Perser pro Std. sehen. Aber abends und unter einem hellen Himmel der Stadt wirkt es verhältnismäßig schlecht, denn dann steht das Strahlen der Perser weit im nordöstlichen Bereich, und die Randhelligkeit der mit dem bloßen Blick noch erkennbaren Gestirne ist weit über 6,5 mag - die der ZHR zugrunde liegende Leuchtkraft.

Schauen sie am Abend nur nach den Persern auf ihrem Balken, können zwischen zwei Meteor-Sichtungen bereits fünf bis zehn Minuten verstreichen. Es lohnt sich eher, die morgendlichen Stunden zu benutzen, wenn die Strahlung hoch am Firmament ist, und einen Ort der Dunkelheit zu besuchen, so dass sich die Anzahl der erkennbaren Meteoriten ausdehnt.

Natürlich ist eine hochintensive Weitwinkelkamera mit Dreibeinstativ willkommen, um helle Perseids zu fotografieren. Aber das Beste an diesem bekannten Meteoritenstrom ist, dass man ihn in einer lauen Nacht ohne spezielle Technik ausprobieren kann.

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