Hafen von Hamburg

Hamburger Hafen

Landungsbrücke bei Einbruch der Dunkelheit - ein Gnadenbild für die Gottheiten. Landungsbrücke bei Einbruch der Dunkelheit - ein Gnadenbild für die Gottheiten. Unweit der Landebrücken ankert die Rikkmer Rikkmers als Dreimast-Schiff und ist der wohl berühmteste ständige Gast im Hafen neben Cap San Diego. Die Feuerschiffe liegen am Waldrand und sind gleichzeitig Gaststätte, Kneipe und Hotelleben. Im Jahre 1911 wurde der alte Ellbentunnel eingeweiht, der die Landesbrücken mit den Steinwerdern verband.

Unmittelbar neben dem Kreuzfahrtzentrum und dem Fischmarkt liegt der hölzerne Hafen aus den Jahren 1722 bis 1724. Gleich neben dem Unilever-Gebäude steht ein weiteres Denkmal der HafenCity: der Marco-Polo-Tower. Die Hafenstrasse zwischen dem St. Pauli Fischmarkt und den Landesbrücken hat eine bewegte Geschichte.

Pro Falschmünzerei zum Gelingen

Messestand: 21.09. 2016 12:25 Uhr | Archivierung - Lesezeit: ca. sieben Minuten; City on the water: Das war Hamburg um 1150. Wenn die Glocke des Segelschiffes "Rickmer Rickmers" läutet, beginnt in Hamburg jedes Jahr die Feier für ein ganz spezielles Geburtstagskind: der Hafen. Offizielles Geburtsdatum ist der Tag des Besuchs am Freitag, dem Tag, an dem Kaiser Friedrich Barbarossa von Deutschland den Hamburgerinnen und Hamburger bedeutende Vergünstigungen wie die Zollfreiheit auf der Niederelbe in die Nordsee gewährte.

Wir wissen heute, dass dieses Dokument, das sich jetzt im Hamburgischen Landesarchiv befindet, gefälscht ist. Die findige Hamburgerin nutzte es im dreizehnten Jh., um ihre Belange gegen die damals bedeutendere Handelsmetropole Stade durchzusetzen. Mit Segelschiffen vergrößerte sich das Hafenbild Hamburgs über Jahrhunderte. Jahrhunderts verfügte Hamburg über einen etwa 120m langen Holzsteg an einem Alsterarm, der damals noch nicht aufgestaut war.

Aber erst 1188 ließen die Schauenburger die Hafenanlagen an der ehemaligen Hauptmündung der Ostalster, dem jetzigen Nikolaifleet - der ursprünglichen Zelle des jetzigen Hafenbeckens - erbauen. Sie rekrutierten Händler und Segler aus dem Ausland, um für den neuen Hafen zu werben. 2. Der Wirtschaftsaufschwung des Hamburger Seehafens gewann mit dem Eintritt in die Hansestadt 1321 an Auftrieb.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Hansestädten an der Ostsee hat Hamburg Anschluss an die Nordsee und erhält Handelsrechte mit England, Flandern und Holland. In Hamburg werden Stoff aus dem Hause Braunband, Stockfische aus Schottland und Norwegen oder Weine aus Frankreich verarbeitet, nach England und Flandern geht es mit dem Kupferstich von Rammelsberg.

Die Hansestadt selbst ist bekannt für ihr eigenes Biere, das sie nach Skandinavien und Holland liefert. Bildvergrößerte Hafenkulisse von 1913: Der damals weltgrößte Steamer "Imperator" verlässt den Hafen von Hamburg. Jahrhunderts, nach einem ökonomischen Zusammenbruch durch Napoleons Kontinentalblockade zwischen 1806 und 1814, stieg der Hafen Hamburgs weiter an. 1816 kam das erste Dampfboot, die "Lady of the Lake", in den Hafen - sie ist der Vorläufer einer neuen Ära der Schifffahrt.

Aber auch bis ins zwanzigste Jh. hinein dominieren Segelboote, die allerdings immer mehr mit einem zusätzlichen Dampfmotor ausgestattet sind. Die Hansestadt Hamburg wird neben der Hansestadt Bremen zum bedeutendsten Auswanderungshafen Deutschlands. Jahrhunderts wurde beschlossen, den ökonomischen Aufschwung des Hafens Hamburg nachhaltig zu sichern: Statt den Hafen in einen Hafen wie London zu verwandeln und ihn mit seinem Gezeitenbereich mit Staudämmen und Schlössern von der Strömung abzuschotten, folgte die Hansestadt den Planungen des Wasserbauleiters Johannes Dalmann für einen Gezeitenhafen.

Dies ist eine wesentliche Vorraussetzung für den heutigen Hafenerfolg, da die Fracht auf diese Art und Weise wesentlich schneller umgeschlagen werden kann als in einem durch Schlösser abgesicherten Hafen. Großes Foto Der Sand-Torhafen um 1889: Die Hochseeschiffe konnten unmittelbar an der Kaianlage abgeladen werden.

In den Jahren 1863 bis 1866 wird das erste neuzeitliche Hafengelände gebaut, der Sondorhafen. Bald wird Hamburg als besonders schnelles Ziel angesehen. Im Jahre 1881 tritt Hamburg auf Betreiben von Reichskanzler Otto von Bismarck in das deutsche Reich sgebiet ein und muss daher auf die bisher für das ganze Gebiet geltende Zollbefreiung verzichten.

Daher entscheidet sich die Stadtverwaltung für den Bau der Speichererstadt. Bisher lebten im Gebiet zwischen Sand-Torhafen und Zöllekanal Arbeiter, Händler und Gewerbe. Im Jahre 1888 wird die Speichererstadt eröffnet und in den folgenden Jahren weiter vergrößert. Der Hafen ist aus der Sicht der Hafenstadt nicht mehr wegzudenken. Natürlich ist die Hafenstadt nicht mehr aus dem Blickfeld zu verlieren. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert ist der Hamburger Hafen einer der bedeutendsten der Erde.

Der Hamburger Hafen wird immer größer: 1910 werden die St. Pauli-Landebrücken eröffnet, 1911 der Alte Elbe-Tunnel, der eine bedeutende Anbindung an das Hafengelände sicherstellt. Der Hafen der Hanse -Stadt ist 1913 nach London und New York der drittgrösste Hafen der Erde. Durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 rückt die Hafenökonomie immer mehr in den Fokus des bevorstehenden Krieges.

Seit 1944 gründet das Konzentrationslager Neuenburg Niederlassungen im Hafen. Der Hannoveraner Hauptbahnhof in der Mitte des Hafengeländes wird auch der Ort der NS-Verbrechen sein. Bildvergrößerung Der Hafen war eines der wichtigsten Ziele der Bombenanschläge der NATO im Zweiten Weltkrieg. Der Hafen war eines der wichtigsten Ziele. Im Auftrag von Adolf Hitler soll der Hafen selbst völlig neu gestaltet werden; unter anderem mit einem Hochhaus und einer riesigen Brückenbauwerk.

Aber das änderte sich: Als bedeutender Wirtschaftsstandort und Verkehrsdrehscheibe war der Hafen das Angriffsziel der Bombenanschläge der Alliierten ab 1943. Etwa 80 % der Hafengelände sind vernichtet. Der Hafen wurde nach Ende des Krieges 1945 wiederaufgebaut. Bereits in den 1950er Jahren, mit dem Erscheinen der ersten Container, zeichnete sich ein Wechsel ab, der den Hafen wieder schnell ändern würde:

Neue, grössere Schiffe erfordern tiefer liegende und grössere Hafenkessel sowie grössere Einlagerungsflächen. Mit dem Bau der ersten Containerhäfen in Warschau und am Standort Bad Honnef, werden auch die ehemaligen Hafenterminals und Kais immer mehr brachliegend. Durch den Triumph der Behälter benötigt der Hafen in den folgenden Jahren immer mehr Raum. Die Senatsverwaltung entscheidet sich für den Ausbau des Hafens und läßt das Dörfchen Altenwerder südlich der Elbe roden und demolieren.

Größeres Foto Ein alter Hafenbereich wird erweckt: Ansicht der Hafenstadt mit Ellphilharmonie und Sandtoir. Nahezu zeitgleich beginnt die Arbeit an einem riesigen Stadtentwicklungsprojekt auf den ehemaligen Hafengebieten des Sandtorhafens und des Grasbrook: Ab 2001 soll die neue Stadt mit Wohn- und Geschäftsgebäuden, Parkanlagen, Boulevards und einem Cruise-Terminal an der Elbe entstehen.

Bald werden die ersten Quartale fertig sein - nur das wohl berühmteste Bauvorhaben der Stadt, die auf einem ehemaligen Lagergebäude errichtete Ellphilharmonie, wird sich um Jahre verzögern. Der Konzertsaal wird im Jänner 2017 eröffnet. Wie sehen die Zukunftsaussichten des Hafen aus? Bildvergrößerung Der Container-Terminal Altenwerder wurde 2002 erbaut.

Es wurden bereits weitere Möglichkeiten der Hafenerweiterung festgelegt. Der Hamburger Hafen ist bis heute der wichtigste wirtschaftliche Faktor Hamburgs. Zwar ist der Hamburger Umschlag zwischen 2014 und 2015 leicht zurückgegangen, doch geht der Hafen-Entwicklungsplan von einem weiteren Anstieg des Containerumschlages aus. Das Hafengebiet soll im selben Zeitabschnitt signifikant vergrößert werden. In den nächsten Jahren wird der Hafen nach einem Beschluss des Senats um ein Gebiet im Westen der Bundesautobahn 7 erweitert.

In den vergangenen Jahren haben die Kreuzfahrtschifffahrt an Wichtigkeit zugenommen, eigene Umschlagplätze wurden in Altona, Hafencity und Steinerwerder gebaut. Die Kreuzfahrtschifffahrt ist mit rund 1.500 Beschäftigten jedoch ein relativ kleines Gewerbe. Weitere Aufgaben liegen für den Hafen in den kommenden Jahren vor uns:

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