Hamburg Unterkünfte für Familien

Unterkünfte für Familien in Hamburg

Die Komfortzimmer können durch Klappbetten leicht in Familienzimmer umgewandelt werden. Das Strand in Scharbeutz gilt als familienfreundliches Luxushotel an der Ostsee. Das Familienzimmer war groß genug, um ein weiteres Babybett zur Verfügung zu stellen. Aber finden Reisende auch Pensionen oder Ferienwohnungen für Familien. Junge Geschäftsreisende und kleine Familien mit Partygästen treffen?

Mehr als 600 obdachlose Waisenkinder - Hinz&Kunzt

Diese sind die jüngste Zielgruppe der Wohnungsnot: In Hamburg sind 607 überwiegend schulpflichtige Schüler obdachlos. In Hamburg wohnen 607 Schüler nicht in der gleichen Ferienwohnung wie ihre Vorfahren. Die beängstigende Anzahl stammt aus der Antwort des Senats auf eine Frage des Abgeordneten Cansu Özdemir (links). Es gibt 280 Familien (142 Familien mit Kleinkindern oder Familien mit Kleinkindern, 138 Alleinerziehende).

Obdachlose Familien - nicht zu vergleichen mit Obdachlosen, d.h. die auf der Strasse wohnten - werden von der Stadtverwaltung in Gasthäusern, Gasthöfen oder Wohnheimen untergestellt. Es gibt 255 Familien in letzterem. Nach wie vor ist die Unterkunft in einem Gasthof oder einer Hotelanlage die einzige Möglichkeit (25 Familien), wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zu einem früheren Antrag von Özdemir hervorhob.

Nach der aktuellen Antwort des Senats sind Unterkünfte für obdachlose Familien entweder Zweibettzimmer in einer Wohngemeinschaft oder Einzelappartements. Die Unterbringung der Familien erfolgt "wenn möglich" in Appartements, aber dies ist immer "wegen der geringen Kapazität nicht möglich". Der Senat ist nicht dafür verantwortlich, wie viele Familien auf die Unterbringung in Wohngemeinschaften angewiesen sind. Unter welchen Bedingungen wohnen dort bereits die Kinder und Eltern: Die Zweierzimmer haben eine Grösse von "mindestens 14 oder 15 Quadratmetern".

Das Kochen kann in der gemeinsamen Küche der Wohnung erfolgen, wo es Öfen oder Herdplatten gibt. "Sogar die Erwachsenen können es in diesen Räumlichkeiten kaum aushalten", sagt Hinz&Kunzt-Sozialarbeiter Stephan Karrenbauer. "Es ist für das Kind nicht möglich. Zu kleine Räume, keine Rückzugsmöglichkeiten für die Einheimischen. Viele Menschen mit gesellschaftlichen Problemen wohnen in unmittelbarer Nähe.

Dort erfahren die Kleinen aus nächster Nähe äußerste Not. "Besonders schlimm ist es, wenn sich das Kind an solche Lebensbedingungen gewöhnt: "Es darf unter keinen Umständen zur Normalität werden", sagt Karrenbauer. "Diese Erlebnisse sind für den Rest des Lebens bestimmend. Das Kind darf sich nicht an die Not gewöhnt haben. "Er weiss: "Auch wenn solche Anlagen tatsächlich als Notunterkünfte dienen, viele Obdachlose wohnen dort jahrelang.

"Familien müssen so schnell wie möglich in ihren eigenen Appartements aufgenommen werden, damit sich die Kleinen auch kindergerecht entwickeln können. "Cansu Özdemir, Europaabgeordnete für die linke Staatsbürgerschaft, ist ebenfalls beunruhigt über die Antwort des Senats auf ihre Frage: "Ich bin schockiert, dass die Anzahl der obdachlosen Straßenkinder in Hamburg so hoch ist", sagt Cansu Özdemir. Dem Bericht zufolge leben im Jahr 2011 in ganz Hamburg 22,9 Prozentpunkte der unter 7-Jährigen von Sozialhilfe.

Das gilt in einigen Teilen der Großstadt auch für jedes zweite Kinde, beinahe jedes zweite Kinde lebt ganz oder zum Teil von Sozialhilfe. "Die Tatsache, dass so viele Waisenkinder obdachlos sind, ist eine besonders schlechte Folge der Wohnungsknappheit, die wir in der Großstadt haben. Unterkünfte für Obdachlose explodieren aus allen Nähten. Nein. Es ist nicht genug, ein paar Appartements für Familien zu haben.

Besonders wenn es sich um betroffene Personen handelt, muss rasch reagiert werden. "Özdemir weist darauf hin, dass ihre Gruppe bereits vor einigen Wochen die Nutzung von leerstehenden Häusern in städtischen Eigentumsverhältnissen als Wohneigentum einforderte.

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