Luxus Hotel Hamburg

Luxuriöses Hotel Hamburg

bei "The Fontenay": Der neue Koch und das neue Hamburger Luxushotel. Hamburg-Hotel "The Fontenay": Streit zwischen Architekten und Katholiken Milliardäre Klaus-Michael Kühn und Jan Störmer klagen sich gegenseitig an. Sie haben gerade eines der ehrgeizigsten Hotel-Projekte in Deutschland abgeschlossen - aber kurz nach der Einweihung stehen Bauherr und Architekten vor einem Hamburgischen Landgericht. Milliardäre Klaus-Michael Kühn und Jan Störmer haben sich wegen Planungs- und Verzögerungskosten bei The Fontenay gegenseitig ins Gehege gebracht und geklagt.

Störmer hatte die Gesamtplanung zurückgezogen und fordert nun eine Entschädigung von 2,58 Mio. EUR. Demgegenüber hat die Klägerin eine Gegenklage in Höhe von rund 2,6 mio. HSV-Investitionen sind für den Gründer Klaus Michael Knüppel kein Thema. Neben dem Design des Fünf-Sterne-Plus-Hauses an der Aussenalster war Störmer mit seinem Architekturbüro Höhler + Partner auch für die Gesamtplanung von The Fontenay verantwortlich.

Kurz nach der Grundsteinlegung Anfang 2014 löste die Firma jedoch bereits im Nov. 2014 den Auftrag des Generalplanungskonsortiums Fontenay auf und hängte sich anschließend mehrmals an das Prestige-Objekt des HSV-Patronen- und Logistikunternehmens. Zur Vernissage fehlten in großem Umfang Störungen. Ansicht der von der sechsten Ebene des neuen Luxushotels "The Fontenay" an der Aussenalster in Hamburg.

Der Prozess gegen die Beschwerde des Joint Ventures hat in dieser Woche vor dem Landesgericht angefangen. Das Gericht fordert laut Justizsprecher Dr. med. Kai WANZEN die Zahlung von "bereits erbrachten Leistungen" und "verlorenem Honorar", die bei Fortführung des Generalplanungsvertrages geschuldet gewesen wären. Beide Parteien wollten sich am Dienstag nicht zum Inhalt äussern.

Karl Gernandt, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Karl Gernandt, sagte dem "Hamburger Abendblatt", dass das Konsortium "bei der Planung von The Fontenay immer wieder die vertraglichen Vorgaben und Termine nicht einhalten konnte. Aus diesem Grund hatte die Firma den Generalplanungsvertrag beendet. Gegen Störmer und Höhler macht er nun in etwa gleicher Größenordnung vor. Laut Justizsprecher Wantzten ist dies damit gerechtfertigt, dass das Konsortium "bereits mehr Mittel bekommen hat, als ihm zustehen".

Die Firma setzt eine Tilgung in Höhe von 1,7 Mio. EUR und eine Entschädigung in Höhe von 930.000 EUR unter anderem aufgrund einer Bauzeitverlängerung an.

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