Neues 5 Sterne Hotel Hamburg

Neu 5 Sterne Hotel Hamburg

Der Fontenay ist ein 5-Sterne-Hotel an der Hamburger Alster, das auf die Eröffnung des Fünf-Sterne-Superior-Hotels wartet. Touristik: So präsentiert sich das neue Luxus-Hotel an der Ostalster. Bei einem Spaziergang über die Bauplattform von Fontenay kommt es unweigerlich vor: Man ist versucht, sich an all die Schönheiten der Welt zu erinnern. Das Schwimmbad, die Position des Restaurant, die Einrichtung der Appartements, die hellen Zimmer, der skulpturale Eindruck des gesamten Gebäudes. "Wir müssen in allem, was wir tun, unabhängig und innovativ denken", sagt Thies Sponholz.

Das ist der Regisseur von The Fontenay. Das auf dem Gelände des ehemaligen Hotels Interconti entstehende und derzeit noch im Aufbau befindliche Luxus-Hotel soll im Frühling 2017 eröffnet werden - und bundesweit neue Maßstäbe setzen: 131 Hotelzimmer und Appartements inklusive Alsterbalkon (ab 350 Euro), zwei Vorhöfe, zwei Gourmet-Restaurants, eine Kneipe und 17 Dauerwohnsitze werden vom künftigen 5-Sterne-Superior-Hotel angeboten.

Der Fontenay soll das schönste Hotel Deutschlands werden. Nicht nur Regisseur Sponholz, sondern vor allem der Hamburger Klaus-Michael Kühn, der mehr als 100 Mio. Euro in den Neubau einbringt. Wer aber durch den Mantel des künftigen Luxus-Hotels geht, erkennt rasch, dass diese Immobilie für ihn offensichtlich keine Investition im herkömmlichen Sinne ist.

Für den Hotelbesitzer auf Mallorca ist maximaler Gewinn nicht die treibende Kraft - natürlich will er damit bares Geld erwirtschaften, sondern auch ein Wohnhaus bauen, in dem die spezielle Location, unmittelbar an der Fontenay, unmittelbar an der Ostalster, für so viele Menschen wie möglich erreichbar ist.

Das wird zum Beispiel klar, wenn er dem hauseigenen Sterne-Restaurant einen der besten Orte im Haus gibt, inklusive der Aussenterrasse - statt dieses Objekt als Kondominium an einen der vielen Interessierten zu verkaufen: Etage, wo sich der Sternenhimmel in der Altstadt und der Ausblick über die ganze Innenstadt auf die Ellbphilharmonie wiederspiegelt.

Eine Etage darunter befindet sich die Hotelbar, in deren Mittelpunkt sich das 27 m hohe Hotel-Atrium in eine goldene Lichtkuppel hinein erstreckt und den Ausblick ins Eingangsfoyer eröffnet - eine Aussicht, die auch Hamburgern, die nicht in The Fontenay nächtigen, bei einem Gläschen Rotwein genossen werden kann.

Neben dem Hotel gibt es 17 feste Wohnsitze. Die 15 sind bereits gemietet, nicht an Scheiche, sondern alle an Burger. Aber es sollte einen ganz besonderen Komfort im Hotel bieten, es sollte eher zwanglos als überdimensional sein. Nur wenige Schritte hinunter zum Hotel - das ist kühler Komfort, der mit der Steifigkeit eines normalen Grand Hotel wenig zu tun hat.

Der Fontenay verfügt auch über einige andere besondere Merkmale, die in anderen noblen Herbergen nicht zu finden sind: Weil das Reisegepäck beim Vorbeifahren "verschwindet" und mit zwei exklusiv für die Gepäckstücke bestimmten Fahrstühlen in die Räume mitgenommen wird. Außerdem sollte es keinen Empfang im Hotel haben. Die nur 131 Hotelzimmer und Appartements bieten auch eine Privatatmosphäre - für ein Hotel dieser Klasse ist das relativ wenig.

Diejenigen, die bei uns einchecken, werden nicht zu sehen sein, sondern weil sie die Stille und Verschwiegenheit schätzen", erläutert Geschäftsführer Thies ?ponholz. Zuvor war er Leiter des "Hotel de Rome" in Berlin, das zur Unternehmensgruppe gehört - und übernimmt nun auch seine neue Aufgabe und Umgebung: Er macht einen kurzen Schritt über die Baumaßnahme.

"Die Mitwirkung an der Gestaltung eines solchen Hauses macht unglaublichen Spaß", sagt er. "Ist das nicht ausgeklügelt, kann man den größten Infinity-Pool auf dem Hausdach haben und trotzdem kommen die Besucher nicht zurück. "Aus seiner Zeit im Hotel de Rome weiss er, dass es am Ende eines Hoteltags die gleichen kleinen Sachen sind, die einen Besucher wiederkommen lassen.

"Zum Beispiel, weil wir das Kokoswasser für eine bestimmte Frau auf genau 12,4° C abgekühlt zur Verfügung haben, oder weil die Lieblingsfrüchte, in einem besonderen Falle Kiwis, im Raum stehen, der auch die beste Ausreifung hat, also die erwünschten zehn Tage. An solche Augenblicke erinnert sich der Künstler auf ganz besondere Weise.

Wer möchte er im Fontenay begrüßen?

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