Teure Hotels Hamburg

Kostspielige Hotels Hamburg

Hotel-Kosten: Teure Wünsche - Hamburg will eine Bettsteuer Wenn Sie in einem Hamburg Hotels übernachten, sollten Sie ab Jänner 2011 mehr ausgeben. Auch wenn (!) die schwarz-gelbe Regierung den Hotels in Deutschland einen reduzierten Satz gegeben hat, hat die Kölner Landeshauptstadt in diesem Jahr eine Bettsteuer eingeführt, die eine " Kulturförderungsabgabe " ist (rund 20 Mio. EUR pro Jahr werden erwartet) und die Landeshauptstadt flirtet auch mit einer Fremdenverkehrsabgabe, im Gesprächsthema ein bis 1,50 EUR für eine Nacht (was etwa 20-30 Mio. zusätzliche Einnahmen bedeutet).

Der Hotelverband haelt jetzt auch Hamburg fuer verfassungswidrig: Der Bundesrat will fuenf Prozentpunkte der Uebernachtungskosten auf den Tarif als Zusatzabgabe anheben. Nach einem vom Dehoga beauftragten Sachverständigengutachten ist die vom Hamburgischen Landtag vorgesehene Kultursteuer nicht verfassungskonform. In der Studie wird festgestellt, dass Hamburg keine gesetzgeberische Kompetenz für eine "Bettsteuer" hat.

Ähnliches gilt für Köln, wo die Bettsteuer seit Anfang diesen Monats gilt: Seit dem ersten Oktober dürfen alle Kommunen und Großstädte in Nordrhein-Westfalen eine Bettsteuer einführen. Auch nach Köln, Dortmund, Bochum, Duisburg, Aachen und Neuss ist dieser Arbeitsschritt geplant. "Gegen die Steuerbescheide kann ich nur Berufung einlegen", sagt Florian Becker, Ordinarius für Öffentliches Recht in Kiel.

Dies stellt einen Teil des vom schwarz-grünen Parlament verabschiedeten Sparkurses in Frage. In Summe rechnet der Bundesrat mit Einkünften aus der "Bettsteuer" in der Größenordnung von zehn Mio. EUR pro Jahr. Die Hamburger Hotellerie hingegen befand sich in einem Unwetter, und Dehoga kuendigte an, die Initiative gerichtlich ueberpruefen zu lassen. 2. Sie können nur kontrolliert werden, wenn der Beherberger als Steuerprüfer den Reisetermin kontrolliert.

Lutz Nicolaus, Leiter des Hotels "Empire Riverside", hat angekündigt, auf der Basis des Berichts sofort ein Gespräch mit dem Stadtsenat aufzunehmen, um "Schäden an der Innenstadt abzuwenden". Die Hotels in der Innenstadt würden mit der Einfuehrung der " Bettsteuer " die geplanten Renovierungen mit einem Volumen von 32,8 Mio. EUR einstellen.

Nikolaus machte jedoch klar, dass Hotels sich weigern würden, bestimmte kulturelle Ereignisse zu finanzieren, wenn die "Bettsteuer" nicht käme. Das bedeute einen großen Imageschaden für Hamburg, sagte Nicolaus und bezog sich auf Köln, wo die Steuer seit Beginn des Monats Oktobers erhebt wird.

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